Wurzeln einer pflanzlichen Bewegung
Vegetarismus ist keine Modeerscheinung unserer Zeit. Die Entscheidung gegen Fleisch hat tiefe historische Wurzeln, die bis in antike Kulturen zurückreichen. Bei Vramkolex erforschen wir diese faszinierende Entwicklung – von pythagoreischen Lehren über mittelalterliche Fastenpraktiken bis zur modernen Gesundheitsbewegung.
Was uns antreibt? Die Überzeugung, dass Geschichte uns hilft, gegenwärtige Ernährungsentscheidungen besser zu verstehen. Wir sammeln, analysieren und teilen Wissen über jahrhundertealte pflanzliche Traditionen aus verschiedenen Kulturen und Epochen.
Unsere Arbeit verbindet historische Forschung mit praktischen Erkenntnissen für Menschen, die mehr über die Ursprünge vegetarischer Lebensweisen erfahren möchten. Dabei bleiben wir wissenschaftlich fundiert, ohne den menschlichen Aspekt aus den Augen zu verlieren.

Was uns auszeichnet
Drei Säulen prägen unsere Herangehensweise an die Geschichte des Vegetarismus – jede mit eigenem Schwerpunkt, aber alle verbunden durch den Wunsch nach fundiertem Verständnis.
Kulturelle Spurensuche
Wir durchforsten Archive, alte Kochbücher und religiöse Texte. Die vegetarische Praxis verschiedener Kulturen offenbart überraschende Gemeinsamkeiten – und ebenso interessante Unterschiede. Von buddhistischen Mönchen bis zu europäischen Reformbewegungen des 19. Jahrhunderts.
Medizinhistorische Perspektive
Schon Hippokrates schrieb über pflanzliche Diäten. Wir verfolgen, wie sich medizinische Ansichten zu fleischloser Ernährung über Jahrhunderte entwickelt haben. Manche historische Empfehlung wirkt heute skurril, andere erstaunlich modern.
Philosophische Entwicklung
Ethische Argumente für Vegetarismus sind älter als viele denken. Von Plutarchs Schriften über Tierrechte bis zu den Debatten der Aufklärung – moralische Überlegungen spielten schon immer eine zentrale Rolle in dieser Ernährungsform.

Unser Weg zur Spezialisierung
Die Entwicklung von Vramkolex folgte keinem Masterplan. Vielmehr wuchs das Projekt aus persönlichem Interesse an einem oft übersehenen Aspekt der Ernährungsgeschichte.
Erste Recherchen
Alles begann mit einer einfachen Frage: Wie ernährten sich Menschen in Klöstern des Mittelalters? Die Antworten führten tiefer in die Geschichte vegetarischer Praktiken, als ursprünglich gedacht. Aus Neugier wurde systematische Recherche.
Archivarbeit intensiviert
Der Zugang zu historischen Archiven eröffnete neue Perspektiven. Originalquellen aus verschiedenen Epochen zeigten, dass fleischlose Ernährung oft aus praktischen, nicht nur ethischen Gründen gewählt wurde. Fastenzeiten, Verfügbarkeit, Kosten – die Motive waren vielfältiger als erwartet.
Digitale Aufbereitung
Historisches Wissen nützt wenig, wenn es in verstaubten Büchern bleibt. Wir begannen, Forschungsergebnisse digital zugänglich zu machen – strukturiert, aber ohne akademische Schwerfälligkeit. Das Feedback zeigte: Viele Menschen interessieren sich für diese Zusammenhänge.
Netzwerk ausgebaut
Kontakte zu Ernährungshistorikern, Kulturwissenschaftlern und anderen Forschenden entstanden. Der Austausch bereichert unsere Arbeit erheblich. Manchmal stolpert man über Details, die ganze Narrative verändern – etwa die Rolle von Gewürzen in der Akzeptanz vegetarischer Gerichte.
Kontinuierliche Vertiefung
Die Geschichte des Vegetarismus ist längst nicht vollständig erzählt. Neue Quellen tauchen auf, Interpretationen werden verfeinert. Wir bleiben dran – aus Überzeugung, dass historisches Verständnis zu besseren Entscheidungen in der Gegenwart führt.

Dr. Lenja Abelmann
Leiterin Historische ForschungNach meinem Studium der Kulturwissenschaften verbrachte ich Jahre in verschiedenen Archiven Europas. Die vegetarische Bewegung des 19. Jahrhunderts faszinierte mich besonders – diese Mischung aus Gesundheitsreform, ethischen Überlegungen und sozialem Wandel. Bei Vramkolex kann ich diese Leidenschaft mit anderen teilen und gleichzeitig weiter forschen. Geschichte ist nie abgeschlossen, es gibt immer neue Verbindungen zu entdecken.

Unsere Philosophie
Geschichte ist mehr als eine Ansammlung von Daten und Fakten. Sie zeigt uns, wie Menschen in anderen Zeiten mit ähnlichen Fragen umgingen – etwa der nach ethischer Ernährung oder gesunder Lebensführung. Diese Perspektive fehlt oft in modernen Debatten über Vegetarismus.
Wir glauben daran, dass fundiertes Wissen über die Vergangenheit zu einem entspannteren Umgang mit Ernährungsfragen führt. Nicht jeder Trend ist neu, nicht jede Diskussion beispiellos. Manchmal hilft ein Blick zurück, um vorwärts zu kommen.
